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Aus dem aktuellen Gemeindebrief

Angedacht

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ich grüße sie mit einem Vers aus Psalm 98: Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. Ein Komponist hat daraus ein mitreißendes Lied gemacht und seine Melodie begleitet mich seit früher Kindheit. Damals, Ende der 60er Jahre, sang ich noch im Kinderchor der Kirchengemeinde St.  Johannes in  Ahrensburg.

Neue Lieder sollen wir für Gott singen, denn die Welt um uns herum verändert sich rasant. Was ich im Laufe der Jahre merkte: Auch unsere Kirche verändert sich ständig. Aus der Landeskirche Schleswig-Holsteins wurde mit der Vereinigung von zwei weiteren Kirchen: Lübeck und Eutin – zusammen mit der Landeskirche im Hamburgischen Staate 1977 die „Nordelbische evangelisch lutherische Kirche“, kurz: Nordelbien.

Auch das ist schon wieder Geschichte, denn 2012 entstand, als Folge der friedlichen Revolution in der DDR 1989 aufgrund geographischer und kirchenpolitischer Erwägungen die „Evangelisch-lutherische Kirche Norddeutschlands“ (kurz Nordkirche), bei der sich die Kirchen von Mecklenburg und Pommern mit Nordelbien vereinigten. Und was anfänglich etwas rumpelig begann,  ist doch in nunmehr 9 Jahren in etwas ruhigeres Fahrwasser geraten. Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder!

Man merkt also: Veränderung ist ein ständiger Begleiter unseres Lebens, auch bei Kirchens!

Nun stehen auch wir in den Gemeinden vor großen Veränderungen. Die Zeiten sind nicht mehr fern, dass wir Kirchengemeinden entlang des südlichen Kanalufers eine Region werden, die sich in Zeiten schwindender Finanzmittel und  einer an Mitgliedern kleineren Kirche ganz neu orientieren muss. Verstärkte Zusammenarbeit in allen Bereichen wird das Mittel der Wahl sein. Wenn, was absehbar ist, dass nicht mehr jede Gemeinde „ihren“ Pastor, „ihre“ Pastorin hat, wird es einen so genannten „Pfarrsprengel geben“ geben, so dass die pastorale Versorgung aller Gemeinden auch zukünftig gewährleistet ist. Wir sehen schon jetzt, wie überlebenswichtig die Arbeit der vielen ehrenamtlich mitarbeitenden Menschen in den unterschiedlichsten Bereichen ist.

Als sich am 25. August viele Leute aus den beteiligten Kirchengemeinden unserer Region trafen, um die bevorstehenden Veränderungen zu besprechen, war neben Unsicherheit über das, was da auf uns zukommt auch eine Aufbruchsstimmung zu spüren: Es wird weitergehen, wenn auch anders, als wir es bisher gewohnt waren!

Die 3. Strophe meines Liedes heißt übrigens: Du kennst oftmals deinen Weg nicht, und du weißt nicht recht, was du sollst. Doch da schickt dir Gott die Hilfe zu, den einen Menschen, der dich gut versteht.               

Hoffen wir, dass es nicht nur ein Mensch ist, sondern ganz viele, die die Notwendigkeit neuer Wege für unser Kirche-Sein erkennen und bereit sind, gemeinsam diese neuen Wege zu gehen und neue Lieder zu singen.

Ich grüße Sie herzlich von Haus zu Haus

 

                     Ihr Pastor Michael Friesicke-Öhler

 

(September 2021)

Der aktuelle Gemeindebrief (September, Oktober, November, Dezember 2021)

Der aktuelle Gemeindebrief wird als Einlage im Kanalblatt (Mitte September 2021)  in die Haushalte Osterrönfelds gebracht. 

Im Kirchenbüro, im Gemeindehaus oder auch bei Gottesdiensten liegen noch weitere Gemeindebriefe zur Mitnahme aus.

Viel Spaß beim Lesen