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Der aktuelle Gemeindebrief (Juni bis September 2020)

Der aktuelle Gemeindebrief wird als Einlage im Kanalblatt (Mitte Juni 2020)  in die Haushalte Osterrönfelds gebracht. 

Im Kirchenbüro, im Gemeindehaus oder auch bei Gottesdiensten in der Kirche liegen noch weitere Gemeindebriefe zur Mitnahme aus.

 

Viel Spaß beim Lesen

 

 

Angedacht

Liebe Leserin, lieber Leser!

Wir nähern uns mit Riesenschritten der Mitte dieses merkwürdigen Jahres 2020, das sich seit Anfang März in ganz anderen Bahnen bewegt als wir dies vorher jemals hätten ahnen können.

Der Leitspruch für den Monat Juli steht im 1. Buch der Könige, Vers 19 Absatz 7:

Der Engel des Herrn rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss, denn du hast noch einen weiten Weg vor dir!

Der Prophet Elia ist in Gottes Auftrag unterwegs. Er soll den Menschen von Gottes Willen berichten und muss noch einen weiten Weg zurück legen, um das zu tun. Mitten in der Wüste, er weiß kaum, wie und vor allem wohin es weitergehen soll, tritt Gottes Engel zu ihm und gibt ihm Essen und gute Worte mit auf den langen Weg, der noch vor ihm liegt.

Wie oft schon ist das Leben beschrieben worden als Weg, der vor uns liegt. Wie passend ist dieses Bild für die derzeitige Situation!

Auch wir haben, wie Elia, noch einen weiten Weg vor uns, bis es wieder ein Leben geben kann, das dem vor Beginn der Corona-Krise ähnlich ist. Ganz viel wird sich möglicherweise auch für immer ändern. Unsere Wertschätzung für die ganz normalen Dinge: Freunde besuchen, uns in der Öffentlichkeit frei bewegen, kulturelle und sportliche Veranstaltungen "live" erleben - bei uns in der Kirche sind es die Gottesdienste, die ja mit vielen Regeln wieder möglich sind - und so vieles mehr, was wir zur Zeit schmerzliche vermissen.

Der Engel geleitet Elia auf Gottes Berg, den Horeb. Ein Sturm zieht vorüber, dann ein Erdbeben, zuletzt ein Feuer. In keinem dieser mächtigen Naturereignisse ist Gott verborgen, von dem Elia sich doch eine Botschaft darüber erhofft hat, wie es für ihn witergehen soll.

Zuletzt kommt ein leichter säuselnder Wind und in ihm, ganz unerwartet, hört der Prophet Gottes Stimme, die ihm schließlich Richtung und Ziel gibt.

Hoffentlich werden wir den Weg zurück in das alte, neue Leben auch in der stillen, auf Vernunft und klugem Handeln basierender Politik finden, die nicht befeuert ist von Verschwörungstheoretikern und extremistischen Kräften! Die kommen ja eher laut und rumpelnd daher und schwer haben es dagegen die Stimmen der Vorsicht, Vernunft und Geduld.

Wir haben fürwahr noch einen weiten Weg vor uns!

Mit herzlichen Gruß

Ihr Pastor Michael Friesicke-Öhler

(Juni 2020)

 

 

Besuchsdienst in der Kirchengemeinde St. Michaelis

In der aktuellen Ausgabe unseres Gemeindebriefes haben wir Menschen, die sich für die Teilnahme an einem Besuchsdienst interessieren, gebeten, sich bei uns zu melden. Ein "Gründungstreffen" dieses Besuchsdienstes hat es bisher nicht gegeben und kann aufgrund der aktuellen Situation vorerst leider auch nicht stattfinden.

Gleichwohl sind Einige der im Aufbau befindlichen Gruppe "Besuchsdienst" in der Kirchengemeinde St. Michaelis bereit, schon anderweitig tätig zu werden. (Wir suchen weiterhin interessierte Mitglieder für dieses Projekt.)

Da ja aufgrund der aktuellen Lage von Seiten der Behörden ein weitgehendes Kontaktverbot erlassen wurde, können wir vorerst nur telefonisch tätig werden. Wenn Sie also ein Anliegen haben, etwa eine Besorgung, die Sie evtl. nicht selbst vornehmen können oder einfach nur mal mit jemanden sprechen möchten, können Sie sich gerne telefonisch an eine von den unten stehenden Personen wenden. Für den Fall, dass nur ein Anrufbeantworter läuft, teilen Sie gerne Ihren Namen und die Telefonnummer mit, wir melden uns dann baldmöglichst bei Ihnen!

 

Hier die Ansprechpartner*innen des Besuchsdienstes:
Julia BoninTel.: 914 23
Beate DörgeTel.: 800 39
Petra EngelhardtTel.: 914 23
Michael Friesicke-ÖhlerTel.: 438 72 65
Hans-Hinrich GöttscheTel.: 889 29
Monika KampTel.: 830 289
Christine ReichenbächerTel.: 696 666

(M. Friesiche-Öhler, März 2020)